Abrechnung mit Pankow

Themenseite Pankowbuch

DDR, SED, Militär, usw.

"Aufarbeitung" und "Bewältigung"

 

 

detopia-2020:

Ich mach' die Seite mal neu. Die frühere Idee hat nicht so gut geklappt - nämlich, den Humor und das Skurrile in den Vordergrund stellen.

Das eher Weltkommunistische steht im Kommbuch, das eher Regionale im Zwickaubuch. Das Armeetypische steht im Aschebuch und das Kulturelle bei Q-Kultur.

Das Buchcover von Bukowski nehme ich wegen dem Wort 'Abrechnung' - als Gegenpol zur 'Aufarbeitung' - die ja eher eine Abarbeitung an den Uneinsichtigen und Gleichgültigen war.

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1954  Die Revolution entläßt ihre Kinder  (Wolfgang Leonhard)

1961  Mauerbau

1967  Die Unfähigkeit zu trauern - Grundlagen kollektiven Verhaltens  (A. u. M. Mitscherlich)

1969  Jan Palach Verbrennung

 

1972  "Freiheitsrede" in Dresden (Heino Falcke)

1976  Brüsewitzverbrennung     Biermannausbürgerung

1976  Die wunderbaren Jahre  (Reiner Kunze)

1977  Die Alternative (Rudolf Bahro)

1977  Gedächtnisprotokolle  (Jürgen Fuchs)

1977  Es geht seinen Gang oder Mühen in unserer Ebene (Erich Loest)

1978   Das rote Kloster - Eine deutsche Erziehung  (Brigitte Klump)

1978   Vernehmungsprotokolle (Jürgen Fuchs)

 

1980

1980  Morgen - Die Industriegesellschaft am Scheideweg (Robert Havemann)  Kneifel - Der Panzersprenger zu Chemnitz  

1981  Saiäns-Fiktschen - Erzählungen aus der Zukunft  (Franz Fühmann)

1982  Die DDR-Staatssicherheit. Entwicklung, Strukturen, Aktionsfelder  (Karl Fricke)

1984  Fassonschnitt - NVA  (Jürgen Fuchs)

1984   Opposition und Widerstand in der DDR. Ein politischer Report  (Karl Wilhelm Fricke)

1988   (Mein) Nachruf (Memoiren) (Stefan Heym)

1988   Das Ende einer Feigheit (NVA) (Jürgen Fuchs)

1989   Der vormundschaftliche Staat - Vom Versagen des real-existierenden Sozialismus  (Rolf Henrich)

  

1990

1990  "Ich liebe euch doch alle..." - Befehle und Lageberichte des MfS 1989  (S.Wolle,  A.Mitter)

1990  Der Gefühlsstau - Ein Psychogramm der DDR  (Hans-Joachim Maaz)

1990  Deckname <Lyrik> - Eine Dokumentation  (Reiner Kunze)

1991  MfS intern (Fricke)  MfS intern Macht, Strukturen, Auflösung der DDR-Staatssicherheit

1991  Stalins DDR - Berichte politisch Verfolgter (R. Knechtel)

1991  Die Stasi war mein Eckermann oder: Mein Leben mit der Wanze  (Erich Loest)

1991  Über das Geld und andere Herzensdinge. Prosaische Versuche über Deutschland  (Wolf Biermann)

1992  Volk ohne Trauer - Notizen nach dem Untergang der DDR   (Rolf Schneider)

1992  Die Entrüstung - Deutschland, Stasi, Schuld und Sündenbock  (Hans-Joachim Maaz)

1992  Der Sturz des Dädalus - AktenEinsicht (Wolf Biermann)

1992  Störenfried - DDR-Opposition 1986-89  (Wolfgang Rüddenklau)

1992  Abschied von den Lebenslügen - Die Intelligenz und die Macht  (Jens Reich)

1992  Aktenkundig. 14 Bürgerrechtler ziehen eine vorläufige Bilanz  (Hans Joachim Schädlich, Hg.)

1992  Die zwei Leben des Ibrahim Böhme  (Birgit Lahann)

1995  Zersetzung der Seele - Psychologie und Psychiatrie im Dienste der Stasi  (Behnke, Fuchs)

1995  Akteneinsicht - Rekonstruktion einer politischen Verfolgung - Mit einem Vorwort von Joachim Gauck (Karl Fricke) 

1995  Das war's! Noch lange nicht.  (Gregor Gysi)

1996  Sicherungsbereich Literatur. Schriftsteller und Staatssicherheit in der DDR  (Joachim Walther)

1996  Inoffizielle Mitarbeiter des Ministeriums für Staats­sicher­heit. Richtlinien und Durchführungs­bestimmungen (H.Müller-Enbergs)

1996   Zwischen Recht und Willkür - Die Rote Armee in Deutschland   (Volker Koop)

1997  Abgehauen - Tonbandmitschnitt, Tagebuch und ein IM-Bericht (Manfred Krug)  

1997  Die Geschichte der Opposition in der DDR 1949-1989  (Ehrhart Neubert)

1997  Die vergessenen Opfer der DDR. 13 Berichte mit Original-Stasi-Akten  (Aretz, Stock, Eppelmann)

1998  Magdalena. MfS, Memfisblues, Stasi, Die Firma,  VEB Horch & Gauck — ein Roman  (Jürgen Fuchs)

1998  Meine Reise durch die PDS  (Christian v. Ditfurth)   

1998  Die Aufarbeitung des Sozialismus in der DDR - Essay im Schwarzbuch des Kommunismus (Neubert+Gauck)

1999  Alternative Gruppen in Zwickau in den 80er Jahren im Spannungsfeld von Staat und Kirche (K.Schlichtenbrede)

1999  Die unterwanderte Republik. Stasi im Westen  (Hubertus Knabe) 

1999  Unternehmen Romeo : Die Liebeskommandos der Stasi  (Elisabeth Pfister)

1999  Die Sprache der Stasi - Ein Beitrag zur Sprachkritik  (Christian Bergmann)

1999  Die heile Welt der Diktatur. Alltag und Herrschaft in der DDR. 1971-1989  (Stefan Wolle)

1999  Das war doch nicht unsere Alternative - DDR-Oppositionelle zehn Jahre nach der Wende (Gehrke, Rüddenklau)

  

2000

2000  Eine Revolution und ihre Folgen. 14 Bürgerrechtler ziehen Bilanz. Vortragsreihe an der TU Chemnitz (Prof. Eckhard Jesse, Hrsg.)

2000  Gestutzte Flügel - Geschichten aus der DDR  (Barbara Heinecke)

2000  SPD — eine Partei gibt sich auf. Meine Reise durch die SPD  (Christian v. Ditfurth)

2000  Roter Stern über Deutschland (Rote Armee in der DDR)  (Wolle/Kowalczuk) 

2001  Colón. Wenderoman (Jan Groh)

2001  Macht, Ohnmacht, Gegenmacht. Grundfragen zur politischen Gegnerschaft in der DDR. Sammelband  (Eisenfeld/Neubert)

2001  Die Ausbürgerung - Anfang vom Ende der DDR  (Wolf Biermann u.a.)

2002  Biografie über Rudolf Bahro  (Herzberg, Seifert)

2002  Zersetzen - Strategie einer Diktatur. Eine Studie (Sandra Pingel-Schliemann)  

2002  Der Schein der Normalität - Alltag und Herrschaft in der SED-Diktatur  (Vollnhals, Weber, Oberreuther, Geipel, Käbisch, u .a.)

2002  Freiheit und Öffentlichkeit - Politischer Samisdat in der DDR, 1985-1989 - Dokumente und ein Essay   (Ilko Kowalczuk)

2002  Opposition und Widerstand in der DDR : politische Lebensbilder   hrsg. von Karl Wilhelm Fricke ...

2003  Verratene Kinder Zwei Lebensgeschichten aus dem geteilten Deutschland  (Edina Stiller, Nicola Glocke)

2004  Das Auge der Partei - Die Fotografie und die Staatssicherheit (Karin Hartewig)

2004  Der fremde Vater - Der Sohn des Kanzlerspions Guillaume erinnert sich  (Pierre Boom)

2004   Das christliche Friedensseminar Königswalde - Ein Beitrag zu den Ursprüngen der ostdeutschen Friedensbewegung (Matthias Kluge)

2004   Raum für Güte und Gewissen - Das christliche Friedensseminar Königswalde, 1973-1990  (Georg Meusel, Hrsg.)

2004  Das eigene Leben leben - Kinder berühmter Eltern (Oertel, Vesper, Bahro,A, Havemann,F) 

2005  Nachträgliche Prognose zum Untergang der DDR (Hans-Lothar Fischer)

2006  Jeder schweigt von etwas anderem / Film      

2006  Totgelacht - Der Witz im Kommunismus  / Film  

2006  Für ein freies Land mit freien Menschen. Opposition und Widerstand in (73) Biographien und (400) Fotos (Kowalczuk)

2006  »In einem Anfall von Depression ...« Selbsttötungen in der DDR  (Udo Grashoff)

2007  Die Täter sind unter uns. Über das Schönreden der SED-Diktatur  (Hubertus Knabe)

2007  Jürgen Fuchs - Ein literarischer Weg in die Opposition - Biografie  (Udo Scheer)

2007  Das Fanal von Falkenstein - Selbstverbrennung von Pfarrer Rolf Günther im Vogtland  (Dr. Edmund Käbisch)

2008  "Ehrlich und gewissenhaft" - Mielkes Mannen gegen das Neue Forum  (Dr. Martin Böttger; Baum, Walter)

2008  Unsere Revolution - Die Geschichte der Jahre 1989/90  (Ehrhart Neubert)

2008  Die Tonbänder des MfS - Abhören und Lauschen (Ed Stuhler)

2009  Immer wieder Dezember - der Westen, die Stasi, der Onkel und ich  (Susanne Schädlich)

 

2010

2010  Ostbrot - Eine Irrfahrt im Wendeherbst (Colón-Roman 1996 von Jan Groh)

2011   In Zeiten des abnehmenden Lichts  (Eugen Ruge) 

2012  Stasi-Kinder : Aufwachsen im Überwachungsstaat  (Ruth Hoffmann)

2012  Klar sehen und doch hoffen. Mein politisches Leben  (Friedrich Schorlemmer)

2015  Wolfgang Schnur, Biografie - Der verratene Verräter  (Alexander Kobylinski)

2017  Ich wurde in die DDR entführt. Von meinem Vater. Er war Spion. (Thomas Raufeisen) Überarbeitete Neuausgabe

2017  Tochter des Diktators (Beate Ulbricht-Matteoli)  (Ines Geipel)

2019  Umkämpfte Zone - Mein Bruder, der Osten und der Hass  (Ines Geipel) 

2019  Ausbruch aus der Vormundschaft - Erinnerungen  (Rolf Henrich, Rechtsanwalt)

2019  Die Moskauer - Wie das Stalintrauma die DDR prägte  (Andreas Petersen)

2019  Metropol (Eugen Ruge)

2019  Literaturgeschichte der deutschen Einheit 1989-2000. Fremdheit zwischen Ost und West (Von Arne Born), 650 S.)

2019 Der Schnee von gestern ist die Sintflut von heute. Die Einheit, eine Abrechnung (Daniela Dahn)

 

 

 

2020

2020

2021  Colón. Ein Roman der Wende (Jan Groh, Neuauflage)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zusatzwissen

 

über "Pankow"

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

"Kurzer Lehrgang"

 

detopia-2020:  Das ist ein Sammelbecken geworden.

 

Volkskammerwahl am 18. März 1990 - Rückblick und Versöhnung  Audio

 

Sonderzug nach Pankow (Song) 

Großes Angebot an kommunistischen Parteien (Neu)

2010 Das komische Manifest - Kommunismus und Satire von 1917 bis 1989  (Ben Lewis)  DNB.Buch  Amazon Buch mit lesen 

 

Wikipedia  Vergangenheitsbewältigung  

 

wikipedia  Robert_Bialek   Robert Franz Paul Bialek (* 23. Juni 1915 in Breslau; † wahrscheinlich im Frühjahr 1956 in Berlin) war ein deutscher Politiker und Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus. Nach 1945 unter anderem beim Aufbau der DDR-Sicherheitsorgane tätig, flüchtete er 1953 in den Westen und schloss sich der SPD an. Das Ministerium für Staatssicherheit der DDR betäubte und entführte ihn am 4. Februar 1956 in die DDR, wo er unter nicht ganz geklärten Umständen starb.

 

wikipedia Schabowski   

 

gesellschaft-zeitgeschichte.de  

 

bpb.de  deutsche-geschichte/stasi 

 

bpb.de  psychofolgen-bis-heute  

 

wikipedia  Katja_Lange-Müller  

 

Hat der Wodka die Sowjetunion erledigt? 

 

wikipedia   Anti-Alkohol-Kampagne_in_der_Sowjetunion_1985 bis 1991 

 

Jerofejew  Petuschki   Reisender im Alkoholrausch

 

Die Volksfront von Judäa gegen Rom und die Judäische Volksfront - 1979  

 

Vaclav Havel: "Einfach so tun, als gäbe es Freiheit!" 

 

 

Esoterik und Tibet in der Tscheka   Gleb Boki, Gründer der Tscheka, Esoteriker

 

ZDF 2007: Die gekaufte Revolution. Kaiser Wilhelm und sein Geld für Lenin 

 

2004-DDR-Wissen  Video

 

 

Video Vortrag 60 Jahre Grundgesetz  von Prof. Jens Reich 

 

Honeckers Schmuddelkinder - Hippies in der DDR  Michael Rauhut (2005)  

 

Wittstock statt Woodstock - Hippies in der DDR (TV 2007)  

 

 

Der politische Witz im Kommunismus

Trotz der ständigen Zensur, besonders früher im Rahmen der sowjetischen Gesellschaft, waren diese Witze immer sehr beliebt. Die Themen in den politischen Witzen werden meist an das Zeitgeschehen angepasst. Trotzdem wird auch heute sowohl über Medwedew oder Putin als auch über Lenin gern gescherzt. Um diese Witze zu verstehen, muss man einiges über die Geschichte bzw. politische Situation von Russland wissen. #   

Im Jahr 2008 veranstaltete die Britische Zeitung "The Times" einen Wettbewerb zum Thema "Der beste Witz über Kommunismus". Der Gewinner war der Autor des folgenden Witzes:

 

Drei Arbeiter sitzen im Gefängnis und fragen einander, wie sie dorthin gelangt sind.  Der erste sagt: "Ich war immer 10 Minuten zu spät bei der Arbeit. Mir wurde Sabotage vorgeworfen."  -  Sagt der zweite: "Ich kam immer 10 Minuten zu früh zur Arbeit. Mir wurde Spionage vorgeworfen."  -  Sagt der dritte: "Ich kam immer pünktlich zur Arbeit. Mir wurde vorgeworfen, ich hätte eine ausländische Uhr." 

russian-online.net/de_witze_politik 

 

Breshnew und Ford treffen sich. "Weißt du schon, Leonid", erzählt Ford, "daß ich mit Vorliebe Witze über mich sammle. Ich habe bereits ein ganzes Album davon." "Ich auch", nickt Breshnew zustimmend. "Ich habe schon mehrere Lager voll." 

 

Audio 2010 dradio Der Rote Mensch  

 

Audio 2010 dradio Perversion einer Utopie   

 

Lied der Partei   

 

Tragischer Held der Sowjetunion (Sablin)  

 

Gorbatschow bei detopia   

 

Bogdanow - Menschenlabor Sowjetunion 

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Diverse Helden an der unsichtbaren Front    Tschekisten singen, rezitieren und musizieren   Das MfS, heute gern salopp "die Stasi" genannt, hat nicht nur kilometerweise Akten hinterlassen. Es hat uns auch Musik vererbt, nennen wir es einmal so. Ein geheimes und bisher unbekanntes Stück deutscher demokratischer Musikkultur.   Titelliste: Dynamo-Marsch 1:11 Wir tragen die roten Spiegel 2:32 Tschekistenlied 2:15 Rückkehr des Kundschafters -Rezitation- 0:42 Euer Dienst ist die Aufklärung 4:13 Kämpfer an der unsichtbaren Front 3:48 Dank den Genossen 3:35 Wir schützen die Früchte der Revolution 1:48 Signal auf 20! Freie Frahrt! 1:52 Neues Heimatlied 1:58 Einer von uns -Rezitation- 0:43 Marsch der Kampfgruppen der Arbeiterklasse 2:20 Oktober hat uns geboren 1:34 Jungs aus Moskau und Berlin 2:10 Zum Parteitag voran 2:20 Arbeitsmänner 2:38 Mein Menschenrecht -Rezitation- 0:47 Dzierzynski-Lied 2:30 An meinem Fenster stehn zwei Blümelein 1:45 Freunde für immer 1:51 Befreiung -Rezitation- 0:57 Von Regiment zu Regiment 2:16 Soldatenlieder-Folge 3:30 Präsentiermarsch des Wachregiment Feliks Dzierzynski 2:01

 

 

 

Die Mühle  (Bukowski, Moskau, Seite 133) 

 

In der Praxis wurde mit dieser Maßnahme jedoch großer Mißbrauch getrieben, und es wurde gegen unschuldige sowjetische Bürger anstatt gegen wirkliche Feinde des Sowjetstaats vorgegangen. Der ehemalige Leiter der Chabarowsker Verwaltung des NKWD Gogolidse und der ehemalige Leiter der Zweiten Verwaltung des NKWD Fedotow benutzten die <Mühle> für staatsfeindliche Ziele, um Belastungs­material gegen sowjetische Bürger zu fabrizieren.

Die <Überprüfung> in der berüchtigten <Mühle> begann damit, daß man der Person, die der Spionage oder anderer antisowjetischer Tätigkeit verdächtigt wurde, vorschlug, Aufgaben im Gebiet hinter der Grenze für den NKWD auszuführen. Nachdem der <Verdächtige> seine Zustimmung gegeben hatte, wurde seine Einschleusung in die Mandschurei von der fiktiven sowjetischen Grenzwache aus und seine Festnahme durch angebliche japanische Grenzbehörden inszeniert. 

Dann wurde der <Festgenommene> in das Gebäude der <japanischen Militärmission> gebracht, wo er einem Verhör durch die NKWD-Mitarbeiter unterzogen wurde, die die Rolle von offiziellen Mitarbeitern der japanischen Aufklärungsorgane und russischen weißgardistischen Emigranten spielten. Das Verhör sollte erreichen, daß der <Verdächtige> gegenüber den <japanischen Behörden> Verbindungen zur sowjetischen Aufklärung gestand. Zu diesem Zweck fanden die Verhöre unter äußerst harten Bedingungen statt, die den moralischen Zusammenbruch des Menschen beabsichtigten, wobei verschiedene Drohungen sowie physische Gewalt angewendet wurden.

Viele Personen, die künstlich in eine für sie ungewöhnliche und schwere Lage versetzt worden waren, berichteten den als Japaner auftretenden Mitarbeitern des NKWD, in der Annahme, daß sie sich wirklich in Feindeshand befänden und jederzeit physisch vernichtet werden könnten, über ihre Verbindungen mit den Organen des NKWD und über die Aufgaben, die sie in der Mandschurei ausführen sollten. Einige dieser Bürger lieferten angesichts der Lebensgefahr, in der sie sich wähnten, und unter der Einwirkung physischer Gewalt Informationen über die Sowjetunion.

Nach dem Ende der Verhöre, die mitunter einige Tage oder sogar Wochen dauerten, wurde der <Festgenommene> von den japanischen <Aufklärungsorganen> abgeworben und auf sowjetisches Gebiet geschickt, um Aufklärungsaufgaben auszuführen. Das Schlußkapitel dieses Provokationsspiels bestand darin, daß der <Überprüfte> von den Organen des NKWD verhaftet und danach als Vaterlandsverräter von den Sonderkollegien zu langem Freiheitsentzug oder zur Erschießung verurteilt wurde.   

 


 

 

 

2006: Honeckers Schmuddelkinder - Hippies in der DDR   Ein dlf-Feature von Michael Rauhut  

 

2007: Wittstock statt Woodstock - Hippies in der DDR  Eine TV-Doku  von  Rentner-Sperlich  

 

Bye bye, Lübben City - Bluesfreaks, Tramps und Hippies in der DDR -  Buch + Soundtrack-CD von Michael Rauhut und Thomas Kochan   

 

Die Hammer-Rehwü 1982    

 


 

Helden an der unsichtbaren Front - Tschekisten singen, rezitieren und musizieren  
Das MfS, heute gern salopp "die Stasi" genannt, hat nicht nur kilometerweise Akten hinterlassen. 
Es hat uns auch Musik vererbt, nennen wir es einmal so. 
Ein geheimes und bisher unbekanntes Stück deutscher demokratischer Musikkultur.   

Titelliste:
Dynamo-Marsch 1:11  Wir tragen die roten Spiegel 2:32  Tschekistenlied 2:15  Rückkehr des Kundschafters -Rezitation- 0:42  Euer Dienst ist die Aufklärung 4:13  Kämpfer an der unsichtbaren Front 3:48  Dank den Genossen 3:35  Wir schützen die Früchte der Revolution 1:48  Signal auf 20! Freie Fahrt! 1:52  Neues Heimatlied 1:58  Einer von uns -Rezitation- 0:43  Marsch der Kampfgruppen der Arbeiterklasse 2:20   Oktober hat uns geboren 1:34   Jungs aus Moskau und Berlin 2:10   Zum Parteitag voran 2:20   Arbeitsmänner 2:38   Mein Menschenrecht -Rezitation- 0:47  Dzierzynski-Lied 2:30   An meinem Fenster stehn zwei Blümelein 1:45   Freunde für immer 1:51   Befreiung -Rezitation- 0:57   Von Regiment zu Regiment 2:16   Soldatenlieder-Folge 3:30   Präsentiermarsch des Wachregiment Feliks Dzierzynski 2:01  #

 


 

 

Botschaften aus einem

versunkenen Reich

 

 

Erich Honecker macht mit Staatsgästen eine "Staatsjagd" auf Wildschweine. 
Aber die Wildschweine haben was gemerkt und verstecken sich im Unterholz.

Drei Stasi-Leute werden losgeschickt, um sie zu finden und vor die Gewehre zu treiben.
Nach 5 Stunden sind sie immer noch nicht zurück. Honecker schickt Mielke los, um sie zu suchen.

Mielke geht los und sieht auf einer Lichtung seine drei Leute. Die haben einen Hasen an einen Baum gefesselt 
und hauen mit Gummiknüppeln auf ihn ein und schreien ihm ins Ohr:  
"Gib zu, daß du ein Wildschein bist!"

 

 

 

Alles zum Wohle des Volkes  

Arbeite mit, plane mit, regiere mit  

Der Marxismus ist allmächtig, weil er wahr ist

Die Lehre von Marx ist allmächtig, weil sie wahr ist 

Der Sozialismus ruft uns alle.   

(Der Sozialismus rupft uns alle.)

Der Sozialismus siegt.   (Der Sozialismus siecht.) 

Die Welt ist erkennbar.

1. Mai - Internationaler Kampf- und Feiertag der Werktätigen  

Von der Sowjetunion lernen heißt siegen lernen.

Im Mittelpunkt steht der Mensch  

Jedermann an jedem Ort - einmal in der Woche Sport!

 

Mit jeder Mark, jeder Minute, jedem Gramm Material einen höheren Nutzeffekt! 
( ... koste es, was es wolle!)  ( ... bis wir schließlich aus NICHTS... ALLES produzieren.)

 

Proletarier aller Länder - vereinigt Euch!   

(Volksmund: Vegetarier aller Länder - vereinigt Euch!) 

 

Schöner unsere Städte und Gemeinden - Mach mit!  

Unsere ganze Schöpferkraft für den Sozialismus

Wir sind die Sieger der Geschichte. 

Wo ein Genosse ist, da ist die Partei - also die besseren Argumente!

 

So wie wir heute arbeiten, werden wir morgen leben

 


 

СССР (kyrillische Schrift, latinisiert SSSR
Abkürzung von russisch 
Союз Советских Социалистических Республик
 

Sojus Sowetskich Sozialistitscheskich Respublik‚ 
Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken‘) 
bezeichnet die Sowjet-Union (UdSSR) 

 


Die Reise von Moskau nach Petuschki (Jerofejew)  

 

Trinken bis zum Tod

Über die russische Volksdroge Alkohol und ihre Auswirkungen 

Von Carmen Eller, 21.3.2011    

bpb.de/internationales/europa/russland/48008/alkoholismus?p=all  

 

 

"Am Anfang war das Wort. Und das Wort war bei Gott. Und das Wort war - Wodka." So beginnt der Schriftsteller Viktor Jerofejew einen Essay in seinem Buch "Russische Apokalypse". Russland und der Wodka - diese beiden Begriffe bilden in der Vorstellung vieler Menschen eine Einheit. Kaum ein Reiseführer, der ohne einen Absatz über Alkohol auskommt, kaum ein Roman, in dem nicht auch irgendwann getrunken wird. 

Wenedikt Jerofejew machte in seinem Buch "Moskau-Petuschki" von 1969 gar einen Trinker zum Helden. Auf einer Zugfahrt durch Russland berauscht er sich von Station zu Station immer mehr. Und dem dichtenden Revolutionär Wladimir Majakowski werden die Worte nachgesagt, es sei besser an Wodka zu sterben als an der Langeweile.

Aber auch wenn das hochprozentige "Wässerchen", wie es wörtlich übersetzt heißt, geradezu als Nationalgetränk gilt, bleibt die Trunksucht in der Gesellschaft ein Tabu. 

 

"Der Wodka hat beinahe in jeder russischen Familie Spuren hinterlassen, wie der Krieg gegen Hitler und die stalinistischen Repressionen", schreibt Jerofejew, dessen eigener Onkel ebenfalls Alkoholiker war.

 

Alkoholismus und die Folgen

Nach offiziellen Angaben sterben in Russland jährlich etwa eine halbe Million Menschen an den Folgen des Alkoholkonsums. Die Lebenserwartung der russischen Männer liegt bei durchschnittlich 59 Jahren.

Eine im Wissenschaftsmagazin "The Lancet" veröffentlichte Studie untersuchte die konkreten Auswirkungen des Alkoholkonsums auf die Sterblichkeitsrate in Russland. Demnach war Alkoholmissbrauch in der Altersgruppe von 15 bis 54 Jahren für mehr als die Hälfte aller Todesfälle verantwortlich. Für Männer liegt die Rate in dieser Altersgruppe bei 59 und für Frauen bei 33 Prozent. Neben Alkoholvergiftungen und typischen Erkrankungen wie Leberzirrhose berücksichtigten die Wissenschaftler dabei auch alkoholbedingte Unfälle oder Gewalttaten.

Nach einer aktuellen Studie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) stirbt jeder fünfte Einwohner Russlands an den Folgen von Alkoholmissbrauch. Die meisten Todesfälle treten dabei infolge von Verletzungen ein, die sich Russen im betrunkenen Zustand zuziehen sowie durch alkoholbedingte Krankheiten. Laut WHO spielt auch der sozioökonomische Hintergrund in Russland eine wichtige Rolle dabei, wenn Menschen der Trunksucht verfallen. Menschen mit sehr geringer Bildung haben demnach ein vergleichsweise höheres Risiko für einen alkoholbedingten Tod als Menschen mit der bestmöglichen Ausbildung.

Sowohl der Alkoholkonsum als auch die durch Alkohol verursachten Todesfälle sind laut WHO bereits im Zuge der tiefgreifenden sozialen, wirtschaftlichen und politischen Veränderungen der 1990er-Jahre deutlich gestiegen. Unverheiratete und schlecht ausgebildete Männer bildeten dabei die Hauptrisikogruppe. Generell sind die Trinkgewohnheiten der russischen Männer bedenklicher als jene der Frauen, da sie im Durchschnitt häufiger und mehr Alkohol konsumieren. Neben kommerziell produzierten Getränken ist es auch üblich, selbstgebrannte Spirituosen zu verzehren.

Die WHO untersuchte in verschiedenen Studien auch den Zusammenhang zwischen Alkoholkonsum und Gewalttaten. Demnach standen etwa im Jahr 1995 drei Viertel aller Menschen, die in Russland wegen Mordes verhaftet wurden, unter dem Einfluss von Alkohol. Unter den Männern, die ihre Ehefrauen umbrachten, hatten 60 bis 75 Prozent vor der Tat getrunken. 

Zudem haben in Russland starke Trinker ein fünffach und Alkoholiker ein neunfach erhöhtes Risiko, Selbstmord zu begehen.

Die illegale Herstellung von Spirituosen stellt eines der zentralen Probleme rund um den Alkoholismus in Russland dar. Nach der Stilllegung vieler nicht registrierter Brennereien schließen Kriminelle oftmals die Lücke, indem sie mit Industriealkohol vermischten Fusel verkaufen. Gerade in ärmeren Regionen des Landes trinken die Russen teils gefährliche Mixturen, denen beispielsweise alkoholhaltige Putzmittel hinzugefügt wurden. 

Gepanschter Wodka verursachte 2006 in Russland eine regelrechte Vergiftungswelle. Tausende Menschen erkrankten, über Hundert starben. In manchen Gebieten, etwa in Pskow an der Grenze zum Baltikum, wurde sogar der Notstand ausgerufen.

 

Witze über den "Mineralsekretär"

Michail Gorbatschow war der einzige Staatschef in der Geschichte der Sowjetunion, der dem Alkohol in großem Stil den Kampf ansagte. Bereits kurz nach seinem Amtsantritt als Generalsekretär des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei der Sowjetunion im Jahr 1985 unterschrieb er eine entsprechende Verordnung. "Über Maßnahmen zur Überwindung der Trunksucht und des Alkoholismus" hieß das Papier. 

In seinem Feldzug gegen den Wodka ließ Gorbatschow Alkoholgeschäfte und Wodkafabriken schließen, verbot Alkohol bei Empfängen in den sowjetischen Botschaften im Ausland und ließ Bulldozer über Weinberge im Kaukasus und auf der Krim fahren. Die Anti-Alkoholismus-Kampagne ihres Staatsoberhaupts stieß bei den Russen auf wenig Unterstützung. Im Gegenteil: Die Mehrheit lehnte die Maßnahmen ab.

Die Wut auf den "Mineralsekretär", wie Gorbatschow im Volksmund mit einmal genannt wurde, machte sich auch in Witzen Luft, die in diesen Jahren im Umlauf waren. In seiner "Russischen Apokalypse" zitiert Jerofejew einen solchen; Gorbatschow selbst hatte ihm den Witz einmal bei einem persönlichen Treffen erzählt: "Eine lange Schlange steht um Wodka an. Ein Mann hält es nicht mehr aus und sagt: ´Ich gehe in den Kreml und bringe Gorbatschow um.´ Nach einer Stunde ist der Mann wieder zurück. Die Schlange steht immer noch da. `Hast du ihn umgebracht?`, fragt man ihn. ´Wie soll ich ihn umgebracht haben', antwortet der Mann, ´dort stehen noch mehr Leute Schlange.´"

Alkoholismus war im größten Staat der Welt auch auf der höchsten politischen Ebene immer wieder ein Thema. In der "Russischen Apokalypse" zitiert Jerofejew Gorbatschow mit den Worten: "In meiner politischen Karriere habe ich sehr viel Trunksucht in der Partei erlebt. Breschnew trank, besonders am Anfang. Und Jelzin hat sich bei den Frauen sogar Respekt verschafft, indem er trank: ´Er ist einer von uns!´ Im Westen jedoch hatte man Angst: Schließlich konnte er ja auf den Atomknopf drücken!" 

Mit Wladimir Putin kam ein neuer Präsidententypus in den Kreml. Der ehemalige KGB-Mann gibt sich enthaltsam und durchtrainiert. Gerne lässt er sich von der Presse beim Angeln, Skifahren oder Reiten ablichten. Auch sein Nachfolger Dmitri Medwedew präsentiert sich mit Vorliebe als sportliches Staatsoberhaupt.

 

Kampagne gegen Alkoholismus

Um alkoholische Getränke weniger attraktiv erscheinen zu lassen, ist es in Russland verboten, mit Menschen für Bier und Wein zu werben. Statt gut gelaunte Russen mit einem Gläschen unter Freunden zu zeigen, schlagen in den Werbespots deshalb nur Flaschen aneinander oder tanzen auf dem Tresen. Eine Maßnahme, die bislang wenig gefruchtet hat. 

Der russische Präsident Medwedew bezeichnete den Alkoholismus 2009 als "nationale Katastrophe". Zudem sagte er nach Angaben der Nachrichtenagentur RIA Nowosti bei einem Treffen mit Gesundheitsministerin Tatjana Golikowa: "Wir trinken mehr als in den Neunziger Jahren, als die Zeit wirklich hart war." 

2009 forderte auch Gorbatschow in einer Fernseh-Talkshow eine neue Anti-Alkohol-Kampagne für Russland. "Ein Land, das 18 Liter Alkohol pro Kopf und Jahr produziert, vernichtet sich selbst", zitiert das Eurasische Magazin das ehemalige Staatsoberhaupt.

 

Im Januar 2010 unterschrieb Premierminister Putin einen Plan, der den Alkoholismus bekämpfen und den Wodkakonsum der Russen innerhalb von zehn Jahren halbieren soll. Nach den Vorstellungen der Regierung sollen die Russen bis zum Jahr 2012 15 Prozent weniger Alkohol trinken, bis 2020 soll der Verbrauch um weitere 55 Prozent gedrosselt werden. Der offizielle Mindestpreis für einen halben Liter Wodka wurde gleichzeitig auf 89 Rubel beziehungsweise zwei Euro angehoben. Zudem sagte die Regierung dem illegalen Wodka-Markt den Kampf an: Private Schnapsbrenner sollen künftig schärfer strafrechtlich verfolgt werden. Weitere angekündigte Maßnahmen beinhalten eine bessere medizinische Betreuung für Alkoholiker sowie eine Kampagne, die den Bürgern die schädlichen Auswirkungen des Alkohols vor Augen führen soll.

Als ein Teil dieses Plans warnte das russische Gesundheitsministerium 2010 mit dem "höllischen Eichhörnchen" vor den Folgen übermäßigen Alkoholkonsums. Der knapp einminütige Clip wurde rasch zu einem Hit auf YouTube. Über drei Millionen Menschen haben sich bis heute angesehen, wie ein zerzaustes Eichhörnchen wirre Monologe hält, singt und sich auf dem Boden windet. Es meint, den Teufel getötet zu haben und will diesen Sieg begießen. "Sauft ihr auch?", fragt das unheimliche Tier am Ende des Filmchens. "Dann komme ich zu euch!" Es ist kein Zufall, dass gerade ein halluzinierendes Eichhörnchen von exzessivem Alkoholgenuss abschrecken soll. Denn "belotschka", das "kleine Eichhörnchen" ist auch eine volkstümliche Bezeichnung der Russen für das Alkoholdelirium oder den Säuferwahnsinn.

 

welt.de  Russlands-Staatsfeind-Nummer-eins-ist-der-Alkohol.html 

 

 

 

 

 

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Mich interessierte ursprünglich, warum alle nichts gewußt haben über 1933-1945, die DDR nichts und über die Öko- und Zukunftskrise, warum die deutsche Jugend 1914 freudig den Fronten entgegenstrebte. Es kann heute festgestellt werden, dass rechtzeitig gute (volksnahe) Bücher über vieles gab - volksverständliche, populärwissenschaftliche und Belletristik für den, der eine Handlung braucht, einen Protagonisten und Spannung. Sicher: Bücherverbot gab es bei Hitler und im Kommunismus. Und auch im 1. WK gab es Zensur.

Worauf ich hinaus will?  Es gab immer und überall beizeiten die Mahner und Warner, und manchmal sogar schon, bevor "die Dinge passiert sind": dann nennt man sie hinterher: Propheten. Es gab "kommunistische Propheten", und anti-kommunistische (anti-totalitäre), sogar schon vor 1900. Auch fürs Volk die Belletristik kam schon früh: 1935 z.B. die Rachmanowa zur Zeit des Nazitums, daher wohl auch die geringe Wirksamkeit, so wie auch vom Iljin-Buch.  --  Man hat also immer vieles "vorher gewußt". Die "Hellsichtigen" gab es fast immer.  --  FAST ist es eigentlich nachteilig, dass es immer diese Hellseher gab. So müssen wir uns jedesmal hinterher ärgern.  --  Meist sahen die Dinge am Anfang einer neuen Machtverteilung gar nicht so schlecht aus fürs Volk. Nur der "Pferdefuß" kam dann doch: immer. 

 

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