Jewgenij Samjatin

Wir

 

Roman einer Zukunftswelt

Phantastik mit Science-Fiction

 

 

1920 fertiggestellt

1923 auf französisch, 1925 auf englisch

1958  auf deutsch bei KiWi (Ü: Gisela Drohla), 253 Seiten

vor 1988 im Samisdat auf russisch

1988 auf russisch, erstmals/offiziell in der Sowjetunion

1994 bei Oberbaum von Thomas Reschke übersetzt

2015 von Elena Boulé, Hemmingen : Ganymed Edition

Wikipedia.Autor  *1884 in
Westrussland bis 1937 in Paris (53, Herzinfarkt)

DNB.Buch  (mit Hörbuch)

Bing.Buch   Goog Buch  

wikipedia Buch

 

detopia:

Kommbuch

Utopiebuch  

S.htm   1920-Buch

Sterbejahr  

 

"Wir" ist ein 1920 fertiggestellter, dystopischer Roman des russischen Autors Jewgeni Samjatin.

Es ist das erste Buch, welches offiziell in der Sowjetunion verboten wurde.

"Wir" gilt als Widerwort auf utopischen Romane Der rote Planet (1907) und Ingenieur Menni (1913) von Alexander Bogdanow.

 

detopia  Bogdanow   I.Iljin   A.Huxley    G.Orwell   F.Kafka    K.Malewitsch   K.Capek   R.Saage mit Essay   Platonow   Bulgakow   Partisanen der Utopie - Rossum 

 

 

 

 

 

 

 

detopia-2005: Eine soziale Vorausschau. Es kommt eben nicht "immer anders als man denkt".

Prognosen sind eben nicht "immer schwierig, besonders, wenn sie sich auf die Zukunft beziehen". 

(Manchmal kommt es eben auch genauso wie man denkt, dass es kommt - nicht schlimmer, nicht besser, sondern genauso, wie man dachte.)

 


 

Das Nachwort von Jürgen Rühle 1972

 

Saage, Richard, Professor (1999) Samjatins WIR und die Zukunft der politischen Utopie  (Essay)

 


Oberbaumausgabe:
Neuübersetzung 1994 von Thomas Reschke (kein Nachwort)

KiWi-Ausgabe 1958-2000:
Mit einem Nachwort (Essay) von Jürgen Rühle aus 
Übersetzt von Gisela Drohla


AUDIO

Audio 2015 Wir  dlf

Audio 2019 Wir  dlf, Theater Mannheim

 


Klappentext

Wie die Romane von George Orwell und Aldous Huxley, die von dem russischen Schriftsteller Jewgenij Samjatin beeinflußt wurden, gehört Wir zu den großen visionären Romanen dieses Jahrhunderts.

Schon 1920 entwarf Samjatin (1884-1937), von der Revolution enttäuscht, in seinem Roman die alptraumhafte Welt eines totalitären Staates. D 503, Bürger des Einzigen Staates und Konstrukteur des Raketen­weltraum­schiffes Integral, berichtet in seinem Tagebuch vom Leben in einer strahlenden, kristallen durchsichtigen Stadt, in der die Bürger als uniformierte Nummern leben. 

Von der Arbeit bis zur Liebe ist das Leben streng nach mathematischen Gesetzen organisiert, jede Regung wird beobachtet und kontrolliert. Doch D 503 entdeckt in sich dunkle Triebe aus einer längst vergangenen Zeit — bei ihm hat sich »eine Seele gebildet«. Die ganze seelenlose Ordnung der technischen Welt gerät durcheinander....

»Ein Buch, das allen Dogmatikern und Menschheitsbeglückern gleich welcher Couleur sowie ihren Anhängern zur Pflicht­lektüre gemacht werden sollte.«  Die Zeit 

 


Autor - wikipedia-2021

Während seines Studiums als Schiffbauingenieur in Sankt Petersburg schloss er sich den Bolschewiki an. Er agitierte für die Partei, organisierte den Aufstand auf dem Panzerkreuzer Potemkin mit und beteiligte sich, nach der Februarrevolution 1917 aus der englischen Emigration nach Russland zurückgekehrt, aktiv an der Oktoberrevolution.

Gemäß Wolfgang Kasack „ernüchterte“ ihn „die Realität mit ihrer Gewalt, dem Primat der Ratio und der Leugnung des seelischen Lebens“.[1] 1920 beschrieb er in dem Roman Wir eine fiktive Gesellschaft, in der jegliche Individualität unterdrückt wurde. Samjatin zog sich aufgrund der indirekten Kritik an der sich im Aufbau befindenden sowjetischen Gesellschaft den Unmut der Parteiführung zu und erhielt Schreibverbot. Wir war dabei eine direkte Entgegnung der beiden als fortschrittlich apostrophierten Romane Der rote Planet und Ingenieur Menni von Alexander Bogdanow.

Der Roman Wir wurde 1924/25 in verschiedenen Sprachen im Ausland veröffentlicht. Erst 1988 erschien das Werk in der Sowjetunion in vollständiger russischer Fassung. Neben Wir veröffentlichte Samjatin auch verschiedene Märchen (Der Gott, Märchen über Fita etc.).

1929, nach schlimmster Hetze gegen ihn, verließ Samjatin, der zu Beginn der 20er-Jahre eine Ausreisemöglichkeit abgelehnt hatte (ein Ausreisevisum lag ihm vor), den sowjetischen Schriftstellerverband.

1931 erhielt er über Maxim Gorki die Erlaubnis Stalins, nach Frankreich auszureisen.

Samjatin behielt bis zu seinem Lebensende die sowjetische Staatsbürgerschaft.

Er starb 1937 in Paris und ist auf dem Friedhof von Thiais begraben.

 

2015  dlf  jewgeni-samjatin-wir-vorlaeufer-von-1984-als-grandioses 

2011  dlf  ein-meister-der-utopischen-literatur 

2019   dlf  jewgenij-samjatins-dystopie-wir-duestere-allegorie 

KOMPRESSOR | Beitrag vom 24.05.2019

Jewgenij Samjatins Dystopie „Wir“ Düstere Allegorie auf den Stalinismus

Roscha A. Saïdow im Gespräch mit Max Oppel

Das Nationaltheater Mannheim bringt einen vergessenen Sci-Fi-Klassiker auf die Bühne: Der Roman „Wir“ des Russen Jewgenij Samjatin beschreibt, vor Huxley und Orwell, einen Überwachungsstaat. Dessen Optimierungswahn sei sehr aktuell, sagt Regisseurin Roscha Saïdow. 

Die ferne Zukunft. - Die letzten Menschen leben innerhalb der Mauern des „Einzigen Staates“ und sind heilfroh, sich nicht mehr mit überholten Konzepten wie Liebe und Freiheit abmühen zu müssen. So kann sich auch D-503, Konstrukteur des Raketenschiffs „Integral“, nichts Besseres vorstellen, als eine perfekte Nummer im Kollektiv zu sein, sein rosa Billett beim streng geregelten intimen Kontakt abzugeben und durch die gläsernen Wände seiner Wohnung die heile, logische Welt zu betrachten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

aus wikipedia-2021 -  Wir (Roman)

 

Wir ist ein 1920 fertiggestellter, dystopischer Roman des russischen Autors Jewgeni Samjatin.

Wir spielt im „Vereinigten Staat“, einem Gebilde, das nach einem 200-jährigen Krieg und der „allerletzten Revolution“ entstand.

Dieser Staat besteht aus einer von einer Mauer geschützten Stadt, die Häuser dieser Stadt besitzen Wände aus Glas.

Heerscharen von „Beschützern“ wachen über das „Wohl“ der Einwohner, deren Leben bis zum kleinsten Handgriff reglementiert ist, über allen steht ein übermächtiger „Wohltäter“.

„Nummern“ – gemeint sind Menschen –, die sich gegen diese „Fürsorge“ wehren, werden öffentlich hingerichtet.

Der Einzelne zählt nicht, was zählt, ist das Kollektiv.

Im Laufe der Erzählung wird unter anderem eine Gehirnoperation entdeckt, die das Fantasiezentrum entfernt und somit Gedanken des Widerstands unmöglich macht.

Der Roman schildert die Ereignisse in Form eines Tagebuchs von D-503.

D-503 ist Konstrukteur der Rakete Integral, eines Raumschiffes, das den Weltraum erobern und die Errungenschaften der „letzten Revolution“ exportieren soll.

D-503 verherrlicht seinen Staat – so lange, bis er die Staatsfeindin I-330 und andere Rebellen kennenlernt. Immer wieder taucht im Roman der Name Taylor auf, der für seine „Wissenschaftliche Betriebsführung“ vom Regime verehrt wird.

„Vereinigter Staat“

„Vereinigter Staat“ ist die übliche Übersetzung der russischen Originalbezeichnung, was allerdings nicht präzise ist. Die genauere Übersetzung des russischen Adjektivs  würde wohl „einig“ im Sinne „unitär“ sein.

Figuren D-503 (Ich-Erzähler)

Als Konstrukteur des Integral ist er mitverantwortlich für den Export der Revolution auf andere Welten. Um den Fremden Zeugnisse des Einzigen Staates vorlegen zu können, sollen Traktate, Poeme, Manifeste, Oden und andere Werke mit dem Integral auf die Reise gehen. Das ist auch der Grund für das Tagebuch von D.

Wir wissen nicht viel über das Aussehen von D. Er ist zweiunddreißig Jahre alt. Seine behaarten Hände empfindet er als Makel. Er schämt sich für sie. Dennoch scheint der Protagonist gutaussehend zu sein oder zumindest einen gewissen Charme zu besitzen. Durch die Ereignisse, die er selbst durch sein Tagebuch beschreibt, entwickelt er sich von einem funktionierenden Teil eines Kollektivs zu einem Menschen mit Gefühlen, Empfindungen und eigenen Gedanken. Doch zu Beginn ist D-503 noch durch und durch Wissenschaftler und Mathematiker. Gleichungen bestimmen sein Leben. Seine Konstante ist der Einzige Staat.

Das alles ändert sich, als er auf einem Spaziergang I-330 kennenlernt. D-503 selbst schreibt, dass nur zwei Dinge die Logik aus dem Gleichgewicht bringen können: Die Liebe und der Hunger. Und auch im Einzigen Staat hat man die endgültige Lösung für das Problem Glück noch nicht gefunden. Es bewegt sich also noch etwas im großen WIR. Das erfährt D vor allem durch I. Sie zeigt ihm das Alte Haus, bietet ihm Alkohol an und er hat später auch Sex mit ihr – ohne staatliche Erlaubnis.

Die klare, geordnete Welt von D-503 gerät durcheinander. Eigentlich ist der Protagonist auf O-90 abonniert und empfindet für sie, wenn auch nicht Liebe, so doch zumindest tiefe Zuneigung. Zusammen mit ihr und R-13, den er seit Kindestagen kennt, bilden sie eine Art Familie. Das alles zerbricht durch die Liebe von D zu I.

Die imaginäre Zahl {\displaystyle i={\sqrt {-1}}}i=\sqrt{-1} machte D schon von jeher Angst – weil sie vollkommen unlogisch ist und nicht existieren dürfte, es aber dennoch tut – und diese Angst wird immer größer. Er beginnt, sich als Kranken zu sehen. Auch U, die Kontrolleurin, kann ihm nicht helfen. Sie muss D immer wieder schmerzliche Briefe überreichen. Die Beziehung zwischen I und D ist geprägt von einem ständigen Auf und Ab. I bekommt die Erlaubnis zum Sex mit D, erscheint aber nicht. Dann wieder treffen sich die beiden im Alten Haus; nach dem Treffen verschwindet sie spurlos. Nun scheint nichts mehr klar (das Lieblingswort von D) zu sein. Immer öfter findet D keine Überschriften mehr für seine Tagebuchaufzeichnungen. Er beginnt Phantasien zu entwickeln. Träume plagen ihn. Der Arzt diagnostiziert ihm eine Seele.

D wird immer mehr zum Ich und kapselt sich vom Kollektiv ab. Außerdem hat er Angst, dass seine Aufzeichnungen gefunden werden – das wäre sein Todesurteil. Vielleicht ahnt D, dass I gegen den Einzigen Staat arbeitet. Er erfährt es jedenfalls, als er von einem Fahrstuhl, getarnt als Kleiderschrank, im Alten Haus in den Untergrund gefahren wird. Dort befindet sich das Lager der Untergrundkämpfer, zu denen auch I gehört.

Die Ereignisse überschlagen sich. Bei der Wahl des Diktators (Wohltäters) am Tag der Einstimmigkeit bricht die Rebellion aus. D willigt ein, bei dem Aufstand mitzuwirken. Die Sabotage des Integral misslingt und I macht D dafür verantwortlich. Nun sollen Operationen die Phantasie der Nummern beseitigen. D ringt mit sich. Er möchte nicht mehr träumen. Dank I entscheidet er sich jedoch gegen eine Operation. D wird von U verraten. Er ist kurz davor, die Kontrolleurin zu erschlagen, als sie sich vor ihm entblößt und ihm ihre Liebe gesteht. D wird verhaftet, kann aber fliehen. Letztendlich wird er wieder gefasst und, wie alle anderen Nummern auch, operiert. In seiner letzten Aufzeichnung scheint er „geheilt“. D ist wieder ein Teil des WIR. Seine Liebe, I, hat er verraten.

O-90

Sie ist auf D-503 und R-13 abonniert. Ihr Aussehen wird als rundlich, „nur aus Kreisen und Kurven“ bestehend beschrieben. O-90 schläft abwechselnd mit D-503 und R-13. Sie verlässt D-503, nachdem sie von seiner Beziehung zu I-330 erfährt. O liebt D – deshalb muss sie ihn verlassen, denn „Liebe führt zur Abkehr von der Logik“. Dennoch hat O eine letzte Bitte an D, die ihr auch erfüllt wird: Sie möchte ein Kind von ihm, obwohl sie genau weiß, dass darauf der Tod steht. D bittet sie zu fliehen, I soll ihr dabei helfen. O-90 willigt schließlich widerwillig ein.

I-330

D-503 lernt sie auf einem Spaziergang kennen. Er merkt, dass er eine tiefe Zuneigung für sie empfindet. Er verliebt sich in sie. Ob I seine Liebe in gleichem Maße erwidert, bleibt unklar. I-330 ist Mitglied der MEPHI, einer Untergrundorganisation, die gegen den Einzigen Staat kämpft. Sie weiß, dass D-503 einer der Konstrukteure des Integral ist. Als D mit dem Wohltäter spricht, meint der, dass I-330 ihn lediglich benutzt habe, um an den Integral zu gelangen. U sieht das genauso. Fakt ist, dass I-330 ihn fallen lässt, nachdem die Sabotage des Integral misslingt – sie verdächtigt ihn, für das Misslingen verantwortlich zu sein. Zu Beginn scheint I ihm scheinbar grundlos zu vertrauen. So weiß sie, dass D nicht zu den Beschützern gehen wird, um sie anzuzeigen. Dennoch weiht sie ihn nicht ein, erst nach dem Tag der Einstimmigkeit zeigt sie D die Welt außerhalb der grünen Mauer.

I-330 glaubt an zwei Kräfte: An die Entropie und an die Energie. Die eine schafft selige Ruhe und glückliches Gleichgewicht, die andere führt zur Zerstörung des Gleichgewichts, zu qualvoll-unendlicher Bewegung. Die MEPHI sehen sich als Nachfahren der Antichristen. I-330 glaubt an die alte Welt, an Gefühle, an die Phantasie und an die Menschen. Sie stellt am ehesten einen Menschen dar, der uns nahekommt. Sie wird vermutlich, nachdem sie vom operierten D-503 verraten wird, hingerichtet werden.

Wohltäter

Über den Wohltäter wird wenig ausgesagt, er tritt praktisch nicht in Erscheinung. Auffallend sind die Parallelen zu späteren Diktatoren wie Stalin und dem Großen Bruder von Orwell: Eine gottgleiche Gestalt, die über das „Wohl“ der Untertanen wacht und in „Wahlen“ immer wieder vom Volk bestätigt wird. Der Roman wird somit zu einer prophetischen Vision der Zeit des Stalinismus.


Weitere Charaktere

R-13: der „stupsnasige“ Dichter mit den „Negerlippen“

S-4711: ein „Beschützer“

U („ich will ihre Nummer lieber nicht nennen“): die Kontrolleurin mit ihren „Hängebacken“ der kleine Doktor


Erzählstil/Sprache

Das Werk zählt zur Gattung der Epik. Wir erzählt die Geschichte aus der Ich-Perspektive der Hauptfigur, also aus einer personalen Perspektive. Die Handlung wird linear erzählt und beschränkt sich auf nur einen Handlungsstrang. Die erzählte Zeit kann dadurch, dass es sich um ein Tagebuch handelt, gut eingeschränkt werden: Die Erzählung spielt sich in einem Zeitraum von mindestens einem dreiviertel Jahr ab (zu Beginn ist Frühling und am Ende Herbst). Die am Geschehen beteiligten Figuren kommen in direkter Rede zu Wort, wobei sich ein Großteil des Geschehens im Kopf des Erzählers abspielt und einen oft mehrere Seiten langen, inneren Monolog ergibt.

Auffällig ist, dass der Ich-Erzähler den Leser anspricht, was oft wie ein Appell wirkt. Als Beispiel sei der Anfangssatz von Eintragung 32 zitiert: „Können Sie sich vorstellen, dass Sie sterben werden?“

Der Stil ist vor allem durch den starken Kontrast zwischen vielen technischen/mathematischen Begriffen (Nummern, Gleichung) und solchen aus der Gefühlswelt (wie Liebe, Freiheit) geprägt. Sie spiegelt den Inhalt, vor allem den inneren Kampf des Protagonisten, wider.

 

 

 

Ausgaben in deutscher Sprache

Jewgenij Samjatin: Wir. Roman. Aus dem Russischen von Gisela Drohla. Kiepenheuer & Witsch, Köln 1958;

ebd. 1984, ISBN 3-462-01607-5 (Nachwort von Jürgen Rühle)

Wir. Roman. Manesse, Zürich 1977 (Nachwort von Ilma Rakusa)

Wir. Ein klassischer utopischer Roman. Wilhelm Heyne, München 1970

Wir. Roman. disadorno edition, Berlin 2011, ISBN 978-3-941959-03-3 (Mit einem Essay von Richard Saage)

Jewgeni Samjatin: Wir. Roman. Aus dem Russischen von Marga und Roland Erb. Kiepenheuer, Leipzig 1991, ISBN 3-378-00461-4 Jewgenij Samjatin: Wir. Roman. Aus dem Russischen von Thomas Reschke. Arnold und Geitner, Chemnitz 1994, ISBN 3-926409-92-4

Evgenij Samjatin: Wir. Roman. Aus dem Russischen von Josef Meinolf Opfermann. Europäischer Literaturverlag, Bremen 2013, ISBN 978-3-86267-770-2 Verfilmung

 

Das Buch wurde 1981 von Regisseur Vojtech Jasný mit Dieter Laser als D-503 und Sabine von Maydell als I-330 verfilmt.

 


Hörspiel

Eine erste Hörspielversion wurde 1979 von Südwestfunk, Bayerischer Rundfunk und RIAS nach einer Bearbeitung von Hans-Gerd Krogmann produziert. In den Hauptrollen spielten u. a. Dieter Borsche, Christian Brückner und Eva Garg.[2]

1985 wurde eine weitere Version vom Bayerischen Rundfunk produziert.[3]

2014 wurde Wir in der Bearbeitung von Ben Neumann vom SWR vertont. Unter anderem mit Hanns Zischler, Andreas Pietschmann und Jana Schulz. Musikalisch wird das Hörspiel vom Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR unter dem Dirigenten Jonathan Stockhammer begleitet.[4]

2015 wurde Wir vom speak low Verlag als Hörbuch, gelesen von Heikko Deutschmann, herausgebracht.[5]


Literatur

George Orwell: Review of We by E. I. Zamyatin. In: Tribune, 4. Januar 1946

Richard Saage: Die konstruktive Kraft des Nullpunkts. Samjatins »Wir« und die Zukunft der politischen Utopie. In: Utopie Kreativ, Nr. 64, Februar 1996 (PDF)

ders.: Utopische Profile. Band 4. Widersprüche und Synthesen des 20. Jahrhunderts. Lit, Münster [u. a.], ISBN 3-8258-5431-0 Utopie von 1920: Aktualität von heute. In: Die Zeit, Nr. 47/1958 (Rezension) Joshua Glenn: In a perfect world. In: Boston Globe, 23. Juli 2006 (Rezension) Weblinks Jewgenij

Samjatin: Wir. Volltext in Nemesis – Sozialistisches Archiv für Belletristik

Jewgenij Samjatin: Wir. E-Book auf Scribd, hochgeladen am 22. April 2007

Jewgenij Samjatin: Wir. E-Book-Download in den Formaten ePub, LRF, LIT und MOBI (z. B. für Kindle).

Rezension von Corinna Hein auf Buchwurm.info, 13. Juni 2005 L’antipanlogismo di Evgenij Zamjatin, italienischer Kritik-Essay zu Wir Heyne Science Fiction Classics, Folge 11: Jewgenij Samjatin: Wir im Zauberspiegel

 

 

 

 

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Jewgenij Samjatin (1923) WIR. Zukunftsroman